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Schlossmuseum
Ein Besuch von Schloss Hämelschenburg
führt in die Welt der Renaissance. Jürgen Klencke
und seine Frau Anna von Holle
ließen das Wasserschloss 1588 als Teil des Rittergutes
erbauen. Seit dieser Zeit befindet es sich im Besitz der Familie.
Der imposante Bau gilt als das Hauptwerk der Weserrenaissance
und bildet mit seinen Kunstsammlungen, Gartenanlagen Wirtschaftsgebäuden und der Kirche eine der schönsten Renaissanceanlagen
Deutschlands.
Während einer individuellen Führung besichtigen
Sie die historischen Räume von der Empfangshalle bis
zum Gewölbekeller. Die Epochen, Stilrichtungen und Persönlichkeiten
vieler Generationen prägen die Räume des Schlosses,
die mit wertvollen Möbeln, Gemälden, Kaminen, Öfen,
Porzellan-, Waffen- und Glassammlungen ausgestattet sind. In
den Führungen wird die über 550jährige Geschichte
des Rittergutes lebendig.
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Das Schlossmuseum
wird von einer privaten Stiftung betrieben.
Bei der Besichtigung der Innenräume bieten sich dem Besucher
vielfältige und sehr lohnenswerte Eindrücke über
die durch die Jahrhunderte gewachsene Wohnkultur
der Erbauerfamilie.
Die Kontinuität des privaten Eigentums ist in Deutschland
sehr selten und die Wurzel für die Vielfalt der Inneneinrichtung,
zu der jede Generation auf ihre Weise beigetragen hat.
Die Führung erreicht alle wesentlichen Schlossräume
und hat schon in der Eingangshalle einen ersten Höhepunkt
in den beiden Porträts der Schlosserbauer Jürgen Klencke
und seiner Frau Anna von Holle.
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Zu den Kunstsammlungen
gehören zum einen die von Louis Silvestre in Dresden gemalten
Porträts von Kurfürst Friedrich August von Sachsen
(1696-1763) und seiner Familie und die von Georg De Marées
in München gemalten Porträts von Kurfürst Karl
Albert v. Bayern (1697-1745) und seiner Familie sowie zum anderen
kostbare Möbelstücke, Porzellane, Gläser, Kamine,
Öffen und Waffen. |
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